Dienstag, 15. November 2011

Frankfurter Occupy-Camp darf bleiben

Die Bewegung „Occupy Wall Street“ („Besetzt die Wall Street“) hatte im September in New York ihren Ausgang genommen und sich auf andere Städte auf der ganzen Welt ausgeweitet. Auch in Frankfurt und Berlin gibt es am Rande des Banken- und Regierungsviertels Zeltdörfer.

Occupy Frankfurt - Das Camp


Dort muss man erst einmal keine Räumungen befürchten. Das Frankfurter Ordnungsamt hat den Occupiern am Willy-Brandt-Platz gerade erneut die Protestgenehmigung verlängert, diesmal bis zum 27. November. Das ist allerdings eine reine Formalität, denn die Behörde spricht entsprechende Genehmigung generell nur für einen begrenzten Zeitraum aus, dann müssen sie verlängert werden. Für eine Verbotsverfügung gebe bislang "keinen Anlass", sagt Michael Jenisch vom Ordnungsamt. Man stehe in täglichem Kontakt mit den Aktivisten, die sich "vorbildlich" verhielten. "Wenn es so weiter geht, werden wir das auch den Winter hindurch verlängern."
Nur bei einer Sache hatte die Behörde anfangs Bedenken: Eine Metalltonne im Camp, in der rund um die Uhr Feuer brannte, um die Aktivsiten zu wärmen, war eigentlich nicht gestattet. Inzwischen wird auch sie ausdrücklich in der Genehmigung berücksichtigt.

Auch das Occupy-Lager in Berlin ist bis Ende November genehmigt.

Quelle: BZ 15-11-2011

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